DER BIORHYTHMUS - DER RHYTHMUS UNSERES LEBENS
Die Lebensenergie beschreitet auch einen bestimmten Rhythmus
und eine Aktion löst immer eine bestimmte Reaktion aus. Alle diese Energien aus
verschiedenen Materien, der Sonne, der Planeten oder auch des Menschen und der
Tiere und sowie auch unsere Gedanken, sind Energien des Universums und folgen
diesen Gesetzmäßigkeiten.
Alles Leben schwingt immer zwischen zwei extremen
Gegensätzen. Es ist wie das Pendel der Lebensenergie. Am Anfang ist die Geburt,
am Ende der Tod. Dazwischen bewegen wir uns innerhalb von Freude und Leid,
Liebe und Hass, Wachen und Schlafen, Anspannung und Entspannung, Gesundheit und
Krankheit, Sähen und Ernten, Arbeit und Freizeit, Kredit und Sparbuch, Rache
ausüben und Verzeihen, Entstehen und Vergehen. Die dadurch entstehende Pendelbewegung wir oft auch als
Biorhythmus bezeichnet und wahrgenommen.

Der Kampf gegen den eigenen Rhytmus
Wir sind es gewohnt ,
unabhängig zu sein und so wird es auch von uns erwartet. Doch jeder Mensch ist
mit unzähligen unsichtbaren Fäden mit seiner Umwelt verbunden. Ohne diese
Verbindungen könnte der Mensch nicht existieren. Dazu gehören zum Beispiel
Netzwerke wie Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Verpflichtungen in Freizeit
und Beruf. Hobbys und Interessen, Träume, Pläne und vieles mehr. Dazu gehören
aber auch die Einflüsse der Natur mit ihren Rhythmen auf den Organismus.
Die soziale Uhr erlebt
dabei eine ständigen Jetlag, Das Naturgegebene Wechselspiel von Schlafen und
Wachen, Anspannung und Entspannung, Essen und Fasten wird heutzutage mehr und
mehr in den Hintergrund gedrängt – etwa wenn wir die Nacht zum Tag und den Tag
zur Nacht machen. Schichtarbeit, künstliche Beleuchtungen, langes Fernsehen am
Abend, regelmäßige Lokaltouren, Fernreisen per Flugzeug und zudem noch die
ständige Erreichbarkeit übers Internet und durch Mobiltelefon.
Wir passen unsere Ruhe
und Wachzeiten nicht mehr dem Rhythmus von Hell- und Dunkelwerden an. Wir
verausgaben uns körperlich, wenn der Körper eigentlich eine Erholungsphase
bräuchte und verschlafen dabei die beste Aktivitätszeit des Tages. Wir essen
wenn wir eigentlich keinen Hunger haben oder ohne uns Zeit zum bewussten
Genießen zu nehmen. Durch all das kann die Diskrepanz zwischen innerer und
äußerer Uhr so ausgeprägt werden, dass wir, ähnlich wie bei einer Fernreise
über mehrere Zeitzonen, im Alltag in eine Art Jetlag geraten.
Dem natürlichen
Wechselspiel von Ruhe und Aktivität kann sich der Mensch letztlich nicht
entziehen. Um gesund zu bleiben, muss er immer wieder in seinen Mittelpunkt,
zur inneren Harmonie mit der Umwelt zurück gelangen.
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